
Erstes Ziel des Rundganges in Saigon – der alte Name wird, wenn auch nicht in offiziellen Formularen, immer noch genutzt- ist das chinesische Viertel Cholon mit seiner riesigen Markthalle.

Das Marktgebäude ist vollgepackt mit Ständen und allen möglichen Sachen, ebenfalls ein Food Court. Es wurden Geschäfte wie Schuhe, Haushaltswaren, falsche Blumen, Stofftiere, Hüte, Kosmetika usw. zusammengefasst. Die Verkäufer sitzen übrigens wie im ganzen Land auf billigen kleinen Plastikstühlchen. Bei so vielen Ständen frage ich mich, wie diese Orte überleben, weil die Konkurrenz die gleichen Artikel verkauft.

In der Mitte des Gebäudes befindet sich ein offener Bereich, der zum Gebet genutzt wird.

Weiter geht es zum Thien-Hau-Tempel:

Der Thien-Hau-Tempel wurde um 1760 von Chinesen gebaut, die aus dem südchinesischen Guangdong eingewandert waren.



Der Tempel ist der chinesischen Göttin Mazu gewidmet, die durch wundersame Kräfte während eines Taifuns ihre Familienmitglieder aus Seenot gerettet haben soll.
Mazu wird von Überseechinesen und chinesischen Bootsmännern – und somit von Mitgliedern der chinesischen Minderheit in Vietnam – sehr verehrt.
Die kegeligen Kringel an der Decke sind Räucherstäbchen. Entsprechend gut riecht der ganze Tempel.

Für einen Geldbetrag kannst du einen Wunsch aufschreiben, der dann mit einem Räucherstäbchenkringel von einem Tempelbediensteten mit einem langen Stab an die Decke gehängt und an einem Ende angezündet wird.

Jedes Jahr wird am 23. Tag des 3. Monats nach chinesischem Kalender die größte Figur Mazus aus dem Tempel entfernt und in einem großen Umzug durch das Stadtviertel Cholon getragen.

Der Bitexco Financial Tower mit dem Saigon Skydeck ist sicher eines der vielen Highlights von Ho Chi Minh City. Es ist schon von Weitem aus vielen Ecken der Stadt zu sehen.

Im 49. Stock hast du nach deinem Ticketkauf eine traumhafte 360 ° Rundumsicht auf Saigon. Du bist dann in einer Höhe von 265 Metern. Eine sehr lohnenswerte Aktion.


Weiter geht der Rundgang durch Saigon zu Fuß. Was ist das denn für ein nettes europäisch anmutendes Häuschen?

Die Oper/ Theater wurde – inspiriert von der Architektur des Petit Palais in Paris- um 1900 erbaut. Während des Vietnamkrieges war dieses Theater Sitz des vietnamesischen Parlaments.

Das Postamt wurde zwischen 1886 und 1891 erbaut, fälschlicherweise wurde der Entwurf Gustve Eiffel zugeschrieben.

Das zentrale Postamt von Saigon, im Herzen von Ho-Chi-Minh-Stadt gelegen, ist ein wunderschönes Relikt der französischen Kolonialarchitektur und bis heute ein funktionierendes Postamt.
Das Postamt diente als zentrales Kommunikationszentrum und spielte eine entscheidende Rolle bei der Verbindung Vietnams mit dem Rest von Französisch-Indochina, einschließlich Kambodscha und Laos. Im Laufe der Jahre ist es zu einem Symbol der kolonialen Vergangenheit von Ho-Chi-Minh-Stadt geworden, das als Denkmal steht, und verbindet europäisches architektonisches Design mit lokaler Geschichte.

Die römisch-katholische Kirche wird leider zur Zeit renoviert. Das gesamte Baumaterial stammte bei der Erstellung 1880 sowie der aktuellen Restaurierung aus Frankreich (die roten Ziegeln zB aus Marseille). Der Bauputz für die Restaurierung kommt sogar aus Deutschland.

