BERLIN- immer eine Reise wert!

An nur einem Wochenende in Berlin kann man sich einige Highlights heraussuchen.
Tag 1, Freitag: Entspannte Anreise im ICE, sehr früh. Die Hinfahrt kann zum Schlafen genutzt werden und kommt dir dadurch noch schneller vor als die tatsächlichen 4 Std. von Köln aus. Gutes Hotel zentral in der Nähe des Hauptbahnhofs.

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Spaziergang am Kanzleramt und Reichstag

vorbei bis zum BRANDENBURGER TOR. Das tolle Gefühl, wenn du unter diesem Symbol der Einheit hindurchgehst. Weiter über die lange Allee UNTER DEN LINDEN und an der ALEXANDER-VON-HUMBOLDT-UNIVERSITÄT

(herzlichen Glückwunsch Alexander zum 250. Geburtstag, der in deiner Geburtsstadt gerade gefeiert wird!) bis zum BERLINER FERNSEHTURM am ALEXANDERPLATZ.

Spontan ohne große Wartezeiten mit dem Aufzug bis zur auf 203 m gelegenen Aussichtsetage. Keine Wartezeiten. (Sollte es sich doch mal „knubbeln“, kann man einen SMS Rufservice in Anspruch nehmen.) Herrlich, über die wieder vereinte Stadt blicken zu dürfen. Der Turm wurde 1969 auf DDR-Gebiet gebaut und ist mit seinen insgesamt 368 Metern das höchste Bauwerk Deutschlands sowie der vierthöchste Fernsehturm Europas.

Unter den verschiedenen Fensterabschnitten sind Erläuterungen der interessantesten Gebäude zu finden.
Der HACKERSCHE MARKT, Szeneviertel auf ehemaligem Ostgebiet und ideale Shoppingmeile mit coolen Restaurants liegt auf unserem Fußweg zurück zum Hotel und lädt nicht nur wegen der tollen Stimmung und der Straßenmusiker zu einem Eis essen draußen ein.

In den Sommermonaten bietet sich ein Spektakel der besonderen Art : Allabendlich beginnt eine Film-, Licht- und Tonprojektion an der Fassade des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses. Die halbstündige Installation trägt den Titel „Dem deutschen Volke — Eine parlamentarische Spurensuche. Vom Reichstag zum Bundestag“. Sie zeigt die Geschichte des Parlamentarismus in Deutschland und des Reichstagsgebäudes.

Insgesamt werden fünf Projektionsflächen bespielt. Die größte Fläche ist 300 Quadratmeter groß, die kleinste 21 Quadratmeter. Zusätzlich werden mit Laserprojektoren weitere Motive auf verschiedenen Gebäudeteilen abgebildet. Die Scheinwerfer erschaffen eine eindrucksvolle Aura und hüllen die Architektur des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses in ein besonderes Licht.

www.bundestag.de/grossbildprojektion

Die kostenlose Vorführung dauert rund 30 Minuten und hat mich sehr fasziniert. Der Zuschauerbereich befindet sich auf den Freitreppen am südlichen Spreeufer beim Friedrich-Ebert-Platz.

Ein sehr schöner stimmungsvoller Abschluss des Tages.

Schwangau nach Füssen / Tag 7

Hier einige Eindrücke vom kleinen Städtchen Schwangau, ganz in der Nähe der Königsschlösser

Von hier ist es nicht weit bis zum Ufer des Forggensees:

Blick hinüber zum Festspielhaus Füssen

Weiter bis zum Lech..

…und seiner Staustufe bis zur Altstadt von Füssen

Immer wieder faszinierend sind die Königsschlösser von Ludwig II :

Schloss Neuschwanstein
und daneben Schloss Hohenschwangau

Buchingen nach Schwangau / Tag 6

In Buchingen bewundere ich zuerst die am Haus ausgestellten Objekte einer Galerie

Die letzte Etappe führt dann über Wiesen und Felder am Bannwaldsee vorbei nach Schwangau.

Blick von der Wassertretstelle aus

Der Bannwaldsee im Hintergrund
„Über 7 Brücken musst du gehen… „
Das Kirchlein St. Colomon
Endlich! Schloß Neuschwanstein in greifbarer Nähe
Die schöne Allee führt direkt nach Schwangau

Wildsteig nach Buchingen / Tag 5

Nach 4 km erreichen wir im Regen die als Wallfahrtsort berühmte Wieskirche

Die Wieskirche ist berühmt wegen des Gnadenbildes „Zum gegeißelten Heiland auf der Wies“, einer Prozessionsfigur aus dem Jahr 1730. Hierher pilgern im Jahr mehrere hundert Gruppen und unzählige Einzelbesucher mit ihren persönlichen Wünschen

Die Wieskirche trägt auch den Beinamen „Rokokojuwel im Pfaffenwinkel“ und gehört seit 1983 zum Weltkulturerbe der UNESCO

Weiter geht es Richtung Süden über Trauchgau und Halblech auf der sog. Romantischen Straße. Immer näher kommt die Alpenkette. Wir überqueren den Fluss Halblech, einen 15km langen Zufluss des Lech:

Unser Hotel erreichen wir heute nach 18 km in Buching, einem Ortsteil von Halblech. Hier liegt auch die Talstation der Buchenbergbahn, die auf 1142 m heraufführt.

Peiting nach Wildsteig / Tag 4

Heute beginnt die Wanderung durch das wilde Naturschutzgebiet in der Ammertal-Schlucht:

Der Regen macht die Begehung der rutschigen Steige für uns Städter zu einer Herausforderung :

Irgendwie kommen wir doch heil dort an, wo man an idyllischer Stelle am Ufer der Ammer Brotzeit machen kann:

Und weiter geht es Richtung Kloster Rottenbuch, nun im Sonnenschein auf angenehmen Wiesenpfaden:

In der Ferne sind die Alpen zu erkennen:

Hier die Ankunft am Kloster Rottenbuch:

Kunst am Kloster

Die ehemalige Augustiner-Chorherren-Stiftskirche und jetzige Pfarrkirche Mariä Geburt ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Rottenbuch im Landkreis Weilheim-SchongauNoch ein Endspurt und wir erreichen schließlich das heutige Etappenziel Wildsteig nach 16 km.

Tagesausflug: Radtour von Bad Breisig bis Bonn

Hier ist ein Vorschlag für eine schöne Tagestour per Fahrrad. Los geht die Fahrt in Bad Breisig, wohin du problemlos mit dem Regionalzug von Köln oder Bonn fahren kannst, da die Züge großzügige Fahrradabteile anbieten.

Und dann geht es immer am Rhein entlang auf gut ausgebautem Radweg nach Norden.

Ahr
Rheinfähre nach Linz
Remagen

Blick auf die Insel Nonnenwerth

Blick von der 17.Etage eines Hotels in Bonn

In Bonn ist der „Kurzurlaub an einem Tag“ per Fahrrad dann beendet.

Museumsinsel Hombroich

Es muss ja nicht immer eine weite Reise sein: auch in der näheren Umgebung kann man wunderschöne Dinge entdecken. Ganz in der Nähe von Neuss befindet sich die Insel Hombroich. Hier entstand ab 1982 mithilfe einer Stiftung im verwilderten Park an der Erft in einem Landschaftsschutzgebiet ein wunderschöner Park mit Museumshäusern und Skulpturen- inmitten einer traumhaft anmutenden Landschaft: