Tag 5: Mit dem WoMo übers Meer…

Auf Empfehlung unseres Campingplatznachbarn sind wir schon 4 Std. vor Abfahrt statt der erforderlichen 2 am Fährableger. Das fällt gar nicht so schwer, weil es ja schon seit 4 Uhr so hell ist und der frische Seewind uns so richtig aufmunternd um die Nase weht. Es scheint ein bewölkter, eher kühler Tag zu werden und die anfänglichen 16° lassen uns die Fleece Jacken vorsorglich herausholen. Noch nie sind wir mit einem Wohnmobil auf eine Fähre gefahren und demnach auch entsprechend aufgekratzt. Aber dann läuft alles wie am Schnürchen. Nur ein Vorzeigen der Personalausweise und wir erhalten die Bordkarten und werden der entsprechende Reihe auf dem Warteparkplatz zugeordnet. Vorteil des Wohnmobils: ein kleines Schläfchen im hinteren Teil des Wagens, da die (helle) Nacht doch sehr kurz war. Der Parkplatz hat was von den Wagenburgen der amerikanischen Siedler, die Richtung Westen zogen, nur verläuft es hier anonymer in Blechkisten Richtung Norden.

Und irgendwann rollt die Wagenkolonne mit Hilfe der radelnden Einweiser in den geöffneten Schlund, das geht aufgrund der vorgegebenen Ordnung ungewöhnlich schnell, genauso wie er kurz vorher minutenlang  in nicht enden wollender Masse in hohem Tempo die von Norwegen ankommenden Blechbüchsen herausgelassen hat- bei solch einer Ladung werden wir in  2 Wochen auch dabei sein. Wie werden unsere Eindrücke sein, um die wir unsere Erlebniswelt dann bereichert haben?


Relativ unbelastet von einer starren Planung starten wir Richtung Norden. In  einer Woche wollen wir in Bergen bei meiner Freundin Susi sein, die direkt nach dem Abi dorthin gezogen ist. Sonst lassen wir alle offen und wollen uns keinen Vorgaben anpassen müssen, was für uns die Freiheit dieses Urlaubs im rollenden Zuhause ist, denn Vorgaben haben wir ja im Alltag genug. Also spontan in Christiansand an der Kreuzung Richtung Evje, die Zivilisation unerwartet schnell hinter uns lassend erreichen wir ein paar Stunden später nach viel Staunen über die unberührte Natur des Setesdals bei bestem Wetter unseren ersten Campingplatz im neuen Land. Es scheint nicht dunkel zu werden, aber die Sonne geht hier eine Stunde später auf als bei uns und ist eine Stunde früher schon munter.

Tag 4: Von Kappeln bis zur Nordspitze Dänemarks

Habt Ihr auch mal früher den „Landarzt“ im Fernsehen gesehen? Mir gefiel die schöne Gegend um Kappeln sehr gut und ich wollte mir das nun mal in Natura anschauen. Von vielen Leuten hatte ich auch nur Gutes von der Schlei-Gegend gehört und hatte nun Lust, mir selbst ein Bild davon zu machen. Also: auf nach Kappeln zum nächsten Wohnmobilstellplatz.

Der Hafen von Kappeln

Von hier geht es nun über Flensburg Richtung Norden, einmal längs durch Dänemark auf der Autobahn.
Abends erreichen wir an der Küste den großen Campingplatz in Hirtshals, wo wir mit vielen anderen auf die Abfahrt der Fähre am nächsten Morgen warten.

Gesehen auf einem anderen Wohnmobil…könnte auch mal unser Slogan werden !

 

Tag 3 : Nord-Ostsee-Kanal

Von Plön aus geht es am Nachmittag weiter Richtung Norden. Auf dem Weg liegt in Höhe von Kiel der Nord-Ostsee-Kanal, den wir uns gerne näher anschauen möchten.

Wir haben großes Glück: Nach einem hervorragenden Parkplatz,  mit dem WoMo nicht immer so einfach, fahren wir mit einer kleinen Fähre zu dem Punkt, von wo aus wir die erste Schleuse beobachten können, die von Ost nach West auf die Schiffe wartet. Wir sind Freunde der Kreuzfahrt und finden es toll, dass gerade bei unserer Ankunft am Beobachtungspunkt die „Viking Sun“ passiert, als ob wir es extra bestellt hätten ;-).

Ein imposantes Schauspiel, da bekommen wir direkt wieder Lust, die nächste Kreuzfahrt zu planen 😉

Der Blick auf die „Viking Sun“ von unserer Fähre aus.

 

Tag 3: Vormittags Plön

Morgens nehmen wir die mitgebrachten Räder aus dem WoMo und fahren ein Stückchen um den See herum, bis wir nach Plön kommen. Eine kleine Radtour tut bei dem vielen Sitzen sehr gut. Wir frühstücken fürstlich  auf der vorgelagerten Seeterrasse eines Restaurants und können dabei die Schiffe beobachten:

Gut gestärkt führt uns die kleine Radtour weiter, an solch idyllischen Aussichtsplätzen vorbei:

Das Plöner Schloss...

…und wieder zurück in den Ort.

Tag 2 : Scharbeutz

Also, Scharbeutz ist nur ein paar km vom Timmendorfer Strand entfernt und sowas wie die kleine schlichtere Schwester. Am Timmendorfer Strand ist alles edel und hier noch eher ursprünglich. Hat beides seinen Reiz.

Wir  verabschieden uns von unserem Freund und fahren abends noch bei bestem Wetter weiter bis PLÖN.

Dort finden einen schönen Stellplatz, der seinem Namen alle Ehre macht :“Ruhleben“. Da ist es wirklich angenehm  still und man ist direkt an dem See, von dem aus man den direkten Blick auf das Plöner Schloss hat.

Vor allem der Sonnenuntergang ist der Knaller und ich habe es mir  deshalb als Hintergrund für meinen Blog ausgesucht 😉

Tag 2 : Timmendorfer Strand

Am Nachmittag fahren wir von Lübeck weiter bis zu einem kleinen Ort in der Nähe von Bad Schwartau, wo wir wiederum von einem guten Freund, den ich seit 8 Jahren nicht gesehen habe, zu Kaffee und Kuchen auf der Terrasse eingeladen werden. Auf meinen speziellen Wunsch hin fahren wir gemeinsam zum Timmendorfer Strand, von dem ich schon so oft gelesen habe. Ab heute soll der weiße Fleck auf der Landkarte keiner mehr bleiben.

Wir erkunden den Ort bei einem Spaziergang. Gefällt uns gut, ist aber eher so ein „Schicki-Micky-Ort“ 😉

 

Tag 2: Lübeck

In Lübeck machen wir am nächsten Morgen einen kleinen Stadtbummel:

Die kleine Stadt macht einen ruhigen und interessanten Eindruck und gefällt mir sehr gut. Viele hübsche alte Häuser. Und hier der Klassiker HOLSTENTOR aus dem 16. Jh., das viele von uns „Alten “ noch als Abbildung auf dem 50 DM-Schein kennen:

 

Tag 1: Auf nach Norwegen!

Tag 1:

In diesem Sommer ist unser Urlaubsziel Norwegen . Das wollte ich immer schon mal machen, weil meine Freundin damals direkt nach dem Abi dorthin ausgewandert ist und ich es leider bisher noch nie geschafft hatte, sie in Bergen zu besuchen. Also wird Bergen auf jeden Fall das Hauptziel unserer Reise werden. Alles andere- außer den großen Fährverbindungen von Dänemark nach Norwegen- werden wir spontan nach Lust, Laune und Wetter planen. Wir machen uns mit dem Wohnmobil auf die Gummisocken.

Sonntags geht es in  Köln los und wir sind schon zum Kaffee bei Freunden in Gütersloh, was idealerweise auf unserer Route nach Norden liegt. Dort werden wir herzlich empfangen und können bei bestem Wetter entspannt weiterfahren. Da es so gut läuft ist der erste Stellplatz dann in Lübeck.