Hoi An bezaubert mich total. Die Altstadt ist auch UNESCO-Weltkulturerbe und das mit recht. Die hübsche Altstadt gilt als gut erhaltenes Zeugnis eines einst blühenden Handelshafens aus dem 15. bis 19. Jahrhundert.

Am meisten gefällt mir die Japanische Brücke, die wie eine Filmkulisse wirkt. Sie ist aus dem 16./17. Jahrhundert und wird von Fotografen gerne als Hintergrund für Personenaufnahmen gewählt, was du übrigens in Vietnam sehr häufig an besonderen Fotomotiven antriffst: Privatpersonen leihen sich feine Kostüme und lassen sich von einem mitgebrachten Fotografen in unendlichen Posen ablichten.



Wir besichtigen auch einen chinesischen Tempel, den es wohl in fast jeder Stadt gibt.










Wir werden auch in eine Seidenspinnerei geführt, wo wir die Verarbeitung vom Seidenkokon bis zum Endprodukt erläutert bekommen. Sehr interessant.

Hier kann man sich auch massgefertigte Sachen schneidern lassen, die dir nach ein paar Stunden sogar ins Hotel geliefert werden.

Wir erleben Hoi An auch nochmals am Abend, wo die romantische Überall-Beleuchtung mit Lampions eine sehr romantische Szene bietet.




Ein faszinierendes Spektakel aus Musik, Gesang und Tanz voll fernöstlichem Flair berauscht und begeistert uns. In einer runden dunklen Manege -alles duftet nach Lemonöl und Handyaufnahmen sind verboten- kommen wir aus dem Staunen nicht mehr raus.

Diese Show ist unglaublich! Die Akrobatik und die kreative Choreographie haben mich umgehauen. Ich genoss die Musik, die nicht nur von Musikern, sondern auch von den Interpreten mit Bambus, Bällen etc. geschaffen wurde. Es wird das Leben eines abseits lebenden Bergvolkes mit allen Sinnen dargestellt. Eine der kreativsten und visuell atemberaubendsten Shows, die ich je sehen durfte.


So schön die Abendstimmung am Fluss auch ist: viele Touristen drängeln sich am Ufer und auf der Brücke. Aus jeder offenen Bar tönt Lifemusik oder wird für Karaoke geworben: mir war es dann doch etwas zu viel Rummel a la Ballerman.
