Immer wieder schön, in meiner Lieblingsstadt zu sein. Wenn man sich die vielen Touristen wegdenkt, ist es so wunderbar ruhig dort. Kein Auto, kein Moped, noch nicht einmal Fahrräder sind erlaubt. Das ist MEINE Stadt 😉
Ankunft per Schiff
Der Anblick des Dogenpalastes (bereits besichtigt) lässt mein Herz direkt höher schlagen. Nach 270 km Busfahrt komme ich per Schiff an und kann den Anblick vom Wasser aus genießen.
Café am Markusplatz mit Kronleuchter aus MuranoglasImmer wieder schön
Ich nehme an einer Stadtführung zu Fuß teil und kann Venedig auf neue Art entdecken. Die Stadtführerin lebt in Venedig. Sie schleust uns durch kleine Gassen abseits des Massentourismus bis zur Rialto-Brücke.
Kunst vor der Kirche
Es gibt für mich ganz neue Dinge zu entdecken.
In einigen Stunden ist Hochwasser angekündigt
Ich habe versucht, die stillen Ecken einzufangen. Macht Euch mit mir auf den Weg und genießt.
Gondel ohne Touristen, einfach schönSeufzerbrücke Am Canal Grande Es gibt sie, die stillen Gassen
Es ist schon eine besondere Stadt. Natürlich: die Lage, komplett vom Wasser umgeben. Doch was mir hier erst beim zweiten Aufenthalt so richtig klar geworden ist: Es fahren weder Autos noch Räder auf der Hauptinsel. Es ist RUHE. Abgesehen von Touristenpulks, von denen es aber im November nicht so viele wie im Sommer gibt, man kann ihnen eher aus dem Weg gehen. Herrlich, und genau das ist mein Ding als Hochsensible. Ich nehme euch mit auf meinen viertägigen November-Trip:
Am Flughafen
Schon die Anfahrt mit dem Schiff vom Flughafen Marco Polo ist ein Erlebnis: welcher europäische Flughafen hat schon eine Schiffsanlegestelle? Ich kenne zumindest keinen.
Canal Grande
Unsere „Taxifahrt“ vom Flughafen aus erfolgte per Boot. Wunderbar, sich auf diese Weise der Stadt zu nähern. Das „i-Tüpfelchen “ war, dass unsere Linie den Canal Grande abfuhr, weshalb wir auf diesem Weg sofort ein Stück Stadtrundfahrt machen konnten.
Rialto-Brücke in Sicht
Man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr raus-soviel architektonische Schönheit und dazu diese einzigartige Atmosphäre, als ob die Zeit stehengeblieben sei.
Angekommen: „Unsere“ Bootshaltestelle
Nach Bezug unserer zentral gelegenen Unterkunft (Appartement auf zwei Ebenen) machen wir noch einen ersten Bummel durch die ruhigen Gassen, kurz nach dem Regen:
Faszinierend…Kein Tourist weit und breit…Atmosphärisch…
Am nächsten Morgen:
Wir haben von zu Hause aus online den frühen Eintritt in den Dogenpalast gebucht und machen uns durch die erwachende Stadt auf den Weg zum Markusplatz.
Piazza San Stefano
Hier an der Piazza Stafano frühstücken wir und sitzen tatsächlich mit Anorak draußen vor dem Café, weil es uns von so vielen anderen Unerschrockenen vorgemacht wird. Das würden wir zu Hause im November auf keinen Fall machen, aber es macht Spaß. Außerdem macht man dabei relativ schnell für andere den Platz frei ;-).
Auf dem Weg zum Markusplatz…GondelbahnhofMarkusplatzRegen: Schlecht fürs GeschäftDer Dom mit der wunderschönen FassadeBlick auf den Campanile, den Glockenturm
Durch die Onlinebuchung und die frühe Morgenstunde können wir an den sich vor der Kasse bildenden Besuchermassen sofort in den Dogenpalast hinein. Schon das Treppenhaus hat einen Wow-Effekt:
Goldenes Treppenhaus im DogenpalastBeginn des Museumsrundganges
Das ist mal ein interessantes Museumserlebnis. Einerseits die angenehm gestalteten Informationswände und dann die von bedeutenden Künstlern gestalteten Wände und Decken des riesigen Gebäudes selbst.wie schön, dass alles so gut erhalten ist.
Stuck und Malerei als Ausdruck des Wohlstandes
Der Dogenpalast ( Palazzo Ducale) in Venedig war seit dem 9. Jahrhundert Sitz des Dogen und der Regierungs- und Justizorgane der Republik Venedig.
Deckenmalerei
Der Palast war Regierungs- und Verwaltungszentrum der Republik und zugleich Symbol der Größe und Macht der Seerepublik Venedig. Das erkennt man natürlich auch in der hochwertigen und kunstvollen Inneneinrichtung der großzügig gestalteten Säle.
Kaum zu glauben, wie riesig die Gebäude des Dogenpalastes sind, man kann sich problemlos einen halben Tag dort aufhalten.
Angeschlossen sind die Gefängnisanlagen, die auf zwei Gebäude verteilt sind– beide Teile sind durch die Seufzerbrücke verbunden. Im Dogenpalast selbst befinden sich einige ausgesprochen feuchte Gefängniszellen im Erdgeschoss, die berüchtigten 19 „Pozzi“, nichts für Rheumatiker 😉 und weiter oben die „Piombi“, die sogenannten Bleikammern direkt unter dem bleigedeckten Dach – daher der Name.
Seufz..
Die Zellen im Dogenpalast waren ausschließlich für Staatsgefangene und Hochverräter. Für den üblichen Justizvollzug gab es eigene Gefängnisse im Stadtgebiet.
Runter ins Verlies
Wer nach Venedig kommt, sollte sich also den Dogenpalast unbedingt ansehen. Eine wunderbare Zeitreise.
Da kam keiner so schnell mehr raus…Blick unter die Seufzerbrücke
Am nächsten Tag steht das Peggy Guggenheim Museum auf dem Programm.Schon der Fußweg dorthin ist aufgrund des Morgennebels etwas Besonderes:
Stadt im Nebel…Verzauberte Atmosphäre am Morgen
Die Peggy Guggenheim Collection ist eine Sammlung moderner Kunst.
Die Sammlung befindet sich im Palazzo Venier dei Leoni direkt am Canal Grande, ein nur einstöckiger Palast, der nie zu Ende gebaut wurde. Das Museum wurde im Jahr 1980 eröffnet. Hier hat Peggy Guggenheim auch ein paar Jahre selbst gelebt.
Aussenterrasse mit Blick auf den Canal GrandePaul Klee