Der Bleder See in Slowenien

Nicht bei bestem Wetter, aber sehr idyllisch:

Der Bleder See liegt in der Region Oberkrain auf 475m, kurz nachdem wir die österreichisch/slowenische Grenze und den Karawankentunnel passiert haben.

Der am Ufer gelegene Kurort Bled hiess früher Veldes und der See dementsprechend Velder See. Hörte sich doch irgendwie besser an, oder?

Im Jahr 1011 wird die Burg, imposant auf einem Felsen in 130 m Höhe über dem See gelegen, erstmals urkundlich erwähnt, damals noch als Velser Burg.

Über dem See thront die Bleder Burg

Heute ist sie Wahrzeichen Sloweniens und besonders des Oberkrainer Landes.

Interessant ist, dass sich auf dem See die einzige Insel Sloweniens befindet:

Inselchen mit Wallfahrtskirche
(Maria im See)

Zur Insel kann man in einem der regelmäßig verkehrenden Holzboote gelangen:

Nach venezianischem Vorbild gefertigt…
Die Holzboote werden PLETNA genannt

Die Boote sind ca 7 m lang und 2 m breit und aus wunderschönem Holz gefertigt. Kaum zu glauben, aber es wird tatsächlich gerudert, was dem Ganzen eine sehr natürliche und stimmungsvolle Atmosphäre gibt. Ursprünglich wurden in vergangenen Zeiten die Pilger zur Wallfahrtskirche auf der Insel gebracht.

ROTT am Inn und WASSERBURG

Die ehemalige Benediktiner Klosterkirche, erbaut zwischen 1759-63, ist heute die Hauptsehenswürdigkeit des Ortes. Das angrenzende Kloster wurde 1803 aufgelöst. Die Rokkoko- Kirche ist wohl eine der schönsten in Bayern.

Deckenmalerei
Der offene Beichtstuhl offenbarte jedes Geheimnis

Am angrenzenden Friedhof  ist auch die letzte Ruhestätte (Gruft) von Franz Josef Strauß zu finden, der zufällig heute 105 Jahre alt geworden wäre

Gruselige Totenköpfe an der Aussenmauer

Weiter geht es nach WASSERBURG am Inn

Rathaus, immerhin 768 Jahre alt
Das Brucktor
Mautstelle WASSERBURG

Richtung Süden, heute Idstein

Und wieder geht es mit dem Wohnmobil in die schöne Welt, diesmal Richtung Österreich.

Erste Übernachtungsstation ist das Städtchen Idstein im Taunus, das mit einer sehr gut erhaltenen Altstadt überrascht. Die Fachwerkhhäuser, oft aus dem 16. Jahrhundert, sind ausnahmslos liebevoll und werterhaltend renoviert worden und farbenfroh und stilerhaltend hergerichtet. Das älteste erhaltene Wohnhaus stammt von 1410, kaum zu glauben.

Hier einige Impressionen :

St.John’s – Antigua

Ankunft im Regen. Cafe im Hafen mit schönem Blick auf die Schiffe:Rundgang durch die Hauptstadt:Die alte Kirche wurde durch den Hurricane zerstört und wird zur Zeit mit Hilfe von Spendengeldern neu aufgebaut:
Der Innenbereich ist schon sehr schön mit in Antigua handgefertigten Bänken neu eingerichtet:Weiter geht es durch die Stadt, in der Linksverkehr angesagt ist und jeder mit dem Auto unterwegs zu sein scheint:Quasi alle Einwohner sind Nachkommen von ehemaligen Sklaven. Die Häuser sind sehr schlicht, oft bunt und auch leider oft verfallen:Doch auch hier Schönes mittendrin:Und interessante Menschen:Und schöne Farben:Und wieder zurück am Hafen:Abfahrt am Nachmittag:

New York: World Trade Center

Mit der Metro kommt man bis in die unterirdische neue Station des World Trade Center und ist überrascht von der kühlen futuristischen Architektur:Von aussen ist der Gebäudekomplex ebenfalls sehr beeindruckend:Wir fahren hoch in die 102. Etage und werden mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt :Anschliessend noch ein Spaziergang bis zum Hudson, vorbei an der Trinity Church mit ihrem alten GEdenkpark bzw. Friedhof:Sehr schön finde ich auch dieses Kunstwerk:Und nun Richtung Fluss, wo man gleichzeitig der Hektik der Innenstadt entfliehen kann:Und hier ist sie endlich, die Freiheitsstatue:

Manhattan bei Nacht

In der Vorweihnachtszeit ist Manhattan besonders schön geschmückt. Hier das bekannte Kaufhaus Macys:

Schaufenster bei Macys

Deko im Geschäft

Auch der Times Square ist für Glitzerfreunde eine Augenweide:

Die vielen Theater am Broadway machen auch kunstvolle Werbung für ihre Vorstellungen.

Aber diese Show an einer Häuserwand an der 5th avenue mit klassischer Musik ist durch nichts zu toppen:

Diesen Klassiker sollte man nicht versäumen: New Yorks größter Weihnachtsbaum am Rockefeller Center

Hier wird tatsächlich die komplette 49.Straße zur Fussgängerzone erklärt:

Und dann noch diese Hingucker:

Weiter geht es zum kleinen Weihnachtsmarkt mit Eislaufbahn im Bryant Park:

Das schöne klassische Gebäude der Stadtbibliothek:

Und auch hier wieder der reizvolle Kontrast zwischen alt und neu:

Doch mein persönlicher Favorit ist und bleibt das gute alte Empire State Building, besonders nachts mit Beleuchtung:

New York im Dezember 2019

Mit einer Pilotin geht es im Jumbo 747 nach New York JFK. Eigentlich sollte man es gar nicht erwähnen, aber es ist für mich das erste Mal und hat doch erstmal zu Erstaunen geführt. Danach hatte ich das Gefühl, bei der Dame mit der sanften Stimme bestimmt in besten Händen zu sein. Wer die schwere Ausbildung durchläuft hat es einfach drauf, ob Mann oder Frau. Und so war es auch: ruhiger Flug und sanfte Landung. Respekt, für mich sind Piloten schon immer Helden gewesen und jetzt kommen Heldinnen dazu. Toll, dass wir Frauen endlich auch in solchen Positionen arbeiten können.

Anflug auf New York

Mit dem Airtrain fahren wir einmal um den Flughafen rum und dann bis Jamaica Station. Von dort mit dem Zug direkt bis zur Penn Station mitten in Manhatten. Das hatte ich mich bei meinen früheren Besuchen in N.Y. nicht getraut, ist aber vollkommen problemlos.
Hier der erste Eindruck, nachdem ich aus der unterirdischen Bahnstation ans Licht komme:

7th avenue Ecke 34. Straße

Das Hotel Pennsylvania ist genau 100 Jahre alt und entsprechend verwohnt, aber ich mag diesen oldfashioned flair mit den alten Aufzügen und der überholten Innenausstattung, die direkt irgendwas von Abenteuerurlaub hat. Zeitreise.

Blick aus dem 15. Stock

Die historische Eingangstür von 1919

St. Colomansfest in Schwangau

An jedem 2. Sonntag im Oktober findet in Schwangau das Colomansfest mit dem Colomansritt statt. Es ist ein absoluter Glücksfall, dass ich genau an diesem Wochenende in meinem geliebten Allgäu bin und auch noch so riesiges Glück mit dem Wetter habe: blauer Himmel pur.

Aus den umliegenden Gemeinden kommen die stolzen Reiter in Trachten auf ihren wunderschön geschmückten Pferden oder in Kutschen und sammeln sich zunächst parallel zur Hauptstraße in Schwangau.

Es ist eine sehr positiv aufgeladene Atmosphäre. Man sieht den gepflegten und hübsch geschmückten Pferden die viele Arbeit an, die sich ihre Besitzer mit ihnen gemacht haben.

Im Hintergrund ist Schloß Neuschwanstein zu erkennen. Ich mag diese Gegend besonders, weil es so viel Wiesenfläche gibt, die mit ihrem saftigen Grün den Augen so gut tut ;-).

So, nun folge ich einigen Pferden und anderen Teilnehmern und bin gespannt, wo sich alle zum Festzug sammeln werden.

Am Straßenrand stehen Touristen und Einheimische erwartungsvoll. Es erinnert ein wenig an Karneval, nur in einheitlichen Kostümen.

Endlich geht es mit Musikbegleitung los, imdem sich eine Kapelle an die Spitze stellt und den Umzug bis St. Coloman führt.

Die Presse läuft mit…

Der Klerus darf nicht fehlen…

Sind die Tiere nicht aussergewöhnlich schön?

Jetzt geht es in feierlicher Stimmung gemeinsam bis zur Kirche St.Coloman, die sich mitten auf den Wiesen vor der Alpenkulisse befindet.

Gute Laune überall…

Das schöne Kirchlein im Sonnenschein…

Hier findet nun ein Gottesdienst unter freiem Himmel statt:

Und die Pferde warten brav und sittsam auf den Wiesen, bewegen sich kaum bzw. werden von den Reitern ruhig gehalten. Es ist insgesamt eine sehr ruhige, friedliche und bewegende Atmosphäre, wie ich sie selten irgendwo so erlebt habe.

Ich kann mich kaum an den schön gekleideten Menschen und edlen Tieren sattsehen. Den Teilnehmern merkt man den Stolz an, Teil des Ganzen sein zu dürfen. Sie strahlen um die Wette und sitzen mit würdevoller Körperhaltung auf den prachtvollen Tieren.

Die Wurzeln des Festes reichen bis ins Jahr 1012 zurück. Der irische Mönch Coloman rastete auf seiner Pilgerfahrt ins Heilige Land genau dort, wo heute die Kirche zu seinem Gedenken steht.

Unschuldig der Spionage verdächtigt, erhängte man ihn dummerweise. Vermutlich hat man den Fehler später entdeckt, ein schlechtes Gewissen gehabt und ihn nun mit einigen Wundern in Verbindung gebracht. Auf jeden Fall gilt er besonders im Süddeutschen Raum nun als Heiliger und Schutzpatron des Viehs.

Ist das nicht ein Traumwetter? Da hat es Petrus gut gemeint mit den Teilnehmern.

Begraben ist Coloman aber übrigens in Österreich, im Stift Melk an der Donau, obwohl er hier auch ein wunderschönes Plätzchen gehabt hätte.

Leider habe ich im Gottesdienst vermisst, dass die unglückselige Vorverurteilung des braven Pilgers dazu genutzt wurde, um auf Parallelen zu unseren heutigen Flüchtlingen hinzuweisen und für eine menschliche Sichtweise zu plädieren.

Zugspitze

Eigentlich dachte ich, dass der Andrang an einem Samstag bestimmt so stark sein würde, dass ich den Ausflug zur Zugspitze nicht genießen könnte. Doch erstaunlicherweise ist morgens gegen 10 Uhr der Parkplatz in Ehrwald kaum belegt und ich kann um 10.20 Uhr ganz entspannt von der österreichischen Seite aus mit der Seilbahn auf Deutschlands höchsten Berg fahren.

Das Wetter ist traumhaft und der wolkenlose Himmel lässt einen extrem guten Fernblick zu:

Es gibt sogar die Möglichkeit, an einer Führung mit vielen Hintergrundinformationen zur Geschichte der Zugspitze und der Zugspitzbahn teilzunehmen.

Am 27. August 1820 schaffte es Josef Naus als erster Mensch den Gipfel zu besteigen.

Auch in einem Museum erfährt man in Filmen und Schautafeln viel zur extremen Mühe der ersten Bauten auf der Zugspitze, wobei die Materialien mit Packeseln hochgebracht werden.

Seit 1926 kann man mit der Seilbahn auf die Zugspitze fahren.

Und sogar auf dieser Höhe -immerhin 2962 m- erfreut mich ein Kunstwerk:

Übernachtungsmöglichkeiten auf der Zugspitze bietet die Münchner Hütte:

Die Grenze zwischen Bayern und Tirol befindet sich auf der Mitte des Gipfels:

Der Blick auf die deutsche Seite zeigt deutlich den Eibsee bei Garmisch-Partenkirchen:

Um auf den absolut höchsten Punkt mit dem Gipfelkreuz zu kommen, muss man schon ziemlich schwindelfrei sein. Mir reicht das Foto:

Insgesamt ein lohnendes Ausflugsziel. Es ist wirklich etwas Besonderes, diesen Ausblick zu genießen:

Ausflug Osnabrück

Also, es gibt so Städte für die ich nicht ganz so brenne wie für andere, und die muss es auch geben, damit die Begeisterung für die anderen auch wirklich was Besonderes ist. Hm. Also Osnabrück ist für mich eine „ganz nett, aber muss man nicht unbedingt hin -Stadt“ .

Hier aber ein paar schöne Dinge für Kunstfreunde:

Rund um St. Katharina

Habe für euch aber doch noch ein paar nette Plätzchen entdeckt :

St.Johann

Der Kontrast zwischen klassischem Kirchengewölbe und der hochmodernen Orgel gefällt mir sehr gut; geschickt aufeinander abgestimmt.

Am Marktplatz werde ich in frühere Zeiten eingeladen:

Blick auf das historische Rathaus

Das Rathaus wurde zwischen 1487 und 1512 im spätgotischen Stil gebaut. Es wird auch heute noch als Rathausgebäude genutzt und ist ein wichtiges Gebäude deutscher Geschichte: 1648 wurde hier (und im Rathaus Münster) von den Kriegsparteien des Dreissigjährigen Krieges der Westfälische Friede ausgehandelt und unterzeichnet.

Die Marienkirche direkt am Marktplatz

Dom St.Peter

Kanzel aus dem 18. Jahrhundert

Rosenfenster aus den Jahren 1305 bis 1350

Sanft umfangen von der modernen Orgel

Und hier noch ein paar Impressionen vom weiteren Stadtbummel:

Jetzt kannst du entscheiden, ob Osnabrück ein lohnendes Ausflugsziel ist 😉